Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback

http://myblog.de/madamemimi

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Alles nur ein Traum?

Eine halluzinogene Darstellung, eine Verarbeitung, ein Sack voll Emotionen und vielleicht noch einen Hauch Wahnsinn, alles und doch nichts finden wir in Träumen. Seit Jahren begleiten mich den Tag über Déjà-vus, die mich für einen Wimpernschlag in eine Traumsituation katapultieren - dann wird mir manchmal alles klar, und manchmal eben nichts - Traumdeutung?

Ganz gleich nach welcher Antwort ich suche, jeder beschreibt seine Erfahrungen anders und stellt einen Ratgeber dadurch persönlich definiert dar. Auch wenn mir das bewusst ist, scheint mir die ein oder andere Erläuterung, die ich in der Welt sozialer Netzwerke finden kann, doch realistisch. Beispielsweise stelle ich fest, dass mich allein der aktive Gedanke an das nächtliche (oder doch auch tägliche) Träumen zur Selbstreflektion zwingt und somit das Verhalten meinerselbst und die damit verbundenen Reaktionen meiner Mitmenschen positiv beeinflusst.

Ich wage es zu bezweifeln, dass die eher skeptische, dennoch offene Einstellung gegenüber Fremden meiner Angststörung zu Schulde kommt, wohl eher den hochsensiblen Sinnen, die mir erfreulicher Weise seit jeher beistehen, mir den Weg oder auch mal die wahrscheinlichste Reaktion meines Gegenübers verraten. Dankbarkeit verspüre ich, denn schließlich lehren mich all die Geschöpfe da draußen, wenn auch eher bezogen auf tierische Wesen, wie eine gesunde Lebensstruktur zu Erfolg führt, Verständnis anderer, Abenteuer und Glück. Umgekehrt fest überzeugt davon, dass mein Traumland nicht nur grauenvoll, sondern auch erschreckend realistisch ist und mir damit in nicht zu unterschätzenden Situationen offenbart hat, wie meine Seele gesund und unbeschadet übersteht.

 

Ein berauschendes Gefühl überströmt meinen Körper wenn ich den sekundenlangen Horror überstanden habe, es fühlt sich an wie ein Luftballon voll Adrenalin, welcher bei dem Abstieg der Leiter zerplatzt. Nun teste ich seit fünf Tagen sämtliche ungute Kurzschlüsse meines Geistes und gleichzeitig Körpers für lächerlich zu erklären und überzeugt dagegen anzuhalten, mein Herz zum rasen und die Knie zum zittern zu bingen. 

Hoffentlich reicht meine Luft zum Befüllen der Ballons, ich nutze sie jetzt zum Schutz vor dem Fall, anstatt zur Befriedigung der bewältigten Gefahr. 

 

31.1.16 19:47
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung